Ayurveda

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Ayurveda ist die Lehre und die Wissenschaft vom langen und gesunden Leben.

Ayurveda

Alle Anwendungen und Massagen in der kraftvollen südindischen Kalari Ayurveda Tradition folgen der Ausrichtung auf ein freies Fließen in allen Körper- und Energiefeldern des menschlichen Lebens. Ein weiterer Aspekt der Ausrichtung ist die Befreiung von belastenden Substanzen und Frequenzen in unseren Systemen. Das Konzept der Energiebahnen des Körpergefüges, der so genannten Nadis, erstreckt sich in schier unendlichen Verzweigungen durch den gesamten Körper und darüber hinaus und in die Informationsebenen der den physischen Körper umhüllenden und durchdringenden feinstofflichen Hüllen hinein. Ein Mensch besitzt 72.000 Nadis. Auf den Hauptnadis befinden sich die Marmapunkte. Dies sind besonders empfängliche und empfindliche Stellen am und im Körper. Hier entstehen leichter als anderswo Energiestaus, die sich langfristig hemmend auf die Gesundheit auswirken. Ebenso hemmend wirken sie sich auf die feinstofflichen Felder aus, so dass der Informationsfluss des Geistes in die seelischen und körperlichen Bereiche eingeschränkt wird. Ayurveda ist seit Jahrtausenden in Indien gewachsen und überliefert und orientiert sich an wirkungsvollen Methoden und natürlichen Mitteln, die ein Reinigen, Entschlacken und Nähren des physischen Körpers und seiner Energiefelder herbeiführen oder unterstützen. Ein nachhaltig entschlackter Körper erhält gesunde, elastische Gewebe, so dass alle Organe und Organsysteme in freudvoller Lebendigkeit funktionieren und lichtvolle Nahrung aufnehmen und verarbeiten können. Entgiftete, gut genährte und lichtdurchflutete Körper- und Energiesysteme begünstigen ein erfülltes Leben in Balance und tiefinnerer Harmonie sowie äußerer Entspannung. Die Lehre des Ayurveda bezieht sich auf das Wissen von den Zusammenhängen zwischen allen im Kosmos wirkenden Kräften.

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Die Kalari Tradition

Die Kalari Tradition stammt aus Südindien. Ihre Ursprünge liegen im Staat Kerala, die genaue Entstehungsweise verschwimmt jedoch im Dunkel der Geschichte. Es wird die ursprüngliche Kraft der reichen Natur mit gezielten kraftvollen Techniken in Verbindung gebracht.

Kalari bedeutet Lehrstätte, hier wurden die „Hohen Künste“ zur Vereinigung von Körper und Geist gelehrt. Dies waren Mathematik, Sanskrit, Astrologie, Tanz, Philosophie und natürlich die Kampfkunst Kalarippayattu. Die Unterrichtshalle eines Kalari liegt etwas in die Erde versenkt. Dadurch wird im heißen Indien ein kühles Klima als gute Voraussetzung für Studium oder Training geschaffen. Während der englischen Kolonialherrschaft waren viele Generationen lang die Kalaris verboten.

Die Kampfkunst Kalarippayattu gilt im Allgemeinen als die Wurzel des Yoga, sie wird mancherorts auch Uryoga genannt. Gemeinsam mit der Entstehung des Yoga entstand quasi Hand in Hand der Ayurveda. Parallel zu Kalarippayattu, der heiligen Kampfkunst, bei der spirituelle Krieger ausgebildet werden, entstand eine Heilkunst, der Kalari Chikitza.
Der Ayurveda gilt als das älteste Medizinsystem der Erde. Sein Erfahrungsschatz ist seit über 3000 Jahren aufgezeichnet worden und wird ständig erweitert und heute auch wissenschaftlich bestätigt. Der Mensch als Wesen ist nach der Lehre des Ayurveda nicht getrennt von seiner Umwelt, von den Pflanzen, der Landschaft und den anderen Lebewesen seiner Umgebung. Alles stellt eine untrennbare, sich gegenseitig durchdringende und beeinflussende Einheit dar. So wird durch die Analyse des Zusammenwirkens der Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft und Ätherfeuer) die Einzigartigkeit jedes Individuums erfasst und der Aufbau des gesamten Kosmos als Pendant dazu schlüssig erklärt.
Im neuen Zeitgeist werden zu den 5 bisher wirkenden Elementen noch zwei weitere wirksame Elemente auf Erden spürbar und messbar. Dies sind Licht, als ein nährendes stofflich messbares Medium des aufsteigenden Lebens und Liebe, als kraftvoll wandelndes Faktum des offenen Herzens, das sich mit liebendem Willen und wollender Liebe verwirklicht.

Der Ayurveda lässt uns durch seine Philosophie unsere individuellen Besonderheiten, Stärken, Schwächen, Krankheiten, Vorlieben etc; kurz gesagt unseren Konstitutionstyp, leicht bestimmen. So ist der Ayurveda in der Lage, krankmachende oder Leiden verursachende Tendenzen im Ursprung zu erkennen und auch von den Ursachen her zu verändern. Er arbeitet mit natürlichen, ganzheitlichen Mitteln.

Traditionell bewährte Maßnahmen hierfür sind:

Verstehen – der Besonderheiten des Einzelnen
Anpassen – der täglichen Körperpflege, Ernährung und Lebensgewohnheiten
Lösen – und Ausleiten von Schlacken und Giften
Ausgleichen – von Funktionen und Prinzipien, die nicht im Gleichgewicht sind. (Bsp. Hitze-Kälte, Aktivität-Entspannung, Bewegung-Ruhe etc.)

Durch diese Faktoren werden Gesundheit, Wohlbefinden und Langlebigkeit stark beeinflusst.

Die ayurvedische Heilkunst greift auf den gezielten Einsatz von Kräutern und Gewürzen, besondere Ernährungsrichtlinien sowie auf kunstfertige Massagen mit Ölen und Pulvern, Umschläge, und Öl-Güsse für Kopf und Körper zurück.

Die Reinigung der Körpergewebe, Harmonisierung oder Aktivierung der Körperfunktionen, Stärkung der Organe, Nähren und Kräftigen der Gewebe und eine Optimierung des Körpermilieus schaffen die Basis zur Selbstheilung des Körpers, die sich auf alle Funktionssysteme des menschlichen Lebens auswirkt.

Ayurveda gilt in Indien bis heute als sehr hoch geschätzte Heil- und Lebensweise, da er nicht allein Hilfe gegen Krankheit bietet, sondern seine Prioritäten vor allem auf die Gesund-Erhaltung des Menschen setzt.
Hier wird unterschieden nach physischen, vitalenergetischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Aspekten, die für die menschliche Gesundheit wichtig sind. Eine den Ayurveda kennzeichnende Methode ist die Bestimmung des Konstitutionstyps nach der Lehre der Tridosha.

Die in jedem Organismus vorhandenen Doshas sind:

Vata (Luft, Wind, Bewegung) trocken, kühl
Pitta (Feuer, Wasser, Umwandlung) heiß, flüssig
Kapha (Wasser, Erde, Struktur) kalt, ölig, träge, fest

In einem gesunden Organismus befinden sich diese Merkmale im Gleichgewicht. Wird dieses Gleichgewicht durch äußere Einflüsse gestört, so wirkt sich diese Disharmonie zunächst auf die Befindlichkeit, nach anhaltender Irritation auch auf die Gesundheit aus.